Research Measurements
Statistische Signifikanz
Wenn ein Ergebnis unwahrscheinlich durch Zufall allein erklart werden kann (typischerweise p < 0,05).
Statistische Signifikanz tritt auf, wenn das beobachtete Ergebnis unwahrscheinlich allein durch Zufall entstanden ist, basierend auf einem vordefinierten Schwellenwert (Alpha). Der konventionelle Schwellenwert ist Alpha = 0,05 (5 %), was einem p-Wert < 0,05 entspricht. Statistische Signifikanz ≠ klinische Signifikanz: Ein Ergebnis kann statistisch signifikant, aber klinisch unbedeutend sein (z. B. 3-Minuten-Verbesserung der Schlaflatenz in einer Studie mit 1.000 Teilnehmern). Umgekehrt kann ein klinisch bedeutsamer Effekt in einer kleinen Studie statistisch nicht signifikant sein (Typ-II-Fehler). Fur die Bewertung von Nahrungserganzungsmitteln sollte man stets auch die Effektgrosse, das Konfidenzintervall, die klinische Relevanz und die Ergebniskonsistenz uber mehrere Studien berucksichtigen.