Skip to main content
SleepCited
Research Measurements n

Stichprobengrosse

Die Anzahl der Teilnehmer in einer Studie — grossere Studien sind in der Regel zuverlassiger.

Die Stichprobengrosse bezieht sich auf die Anzahl der Teilnehmer in einer klinischen Studie. Eine angemessene Stichprobengrosse ist entscheidend fur die statistische Power (die Fahigkeit, einen tatsachlich vorhandenen Effekt zu erkennen). Die Berechnung der Stichprobengrosse vor Studienbeginn erfordert: die erwartete Effektgrosse, die akzeptable Fehlerrate (Alpha: typischerweise 5 %, Beta: typischerweise 20 %) und die erwartete Variabilitat der Ergebnismasse. Haufiges Problem bei Nahrungserganzungsmittel-Studien: Viele sind 'unterpowert' (zu kleine Stichprobe), was bedeutet, dass sie reale Effekte ubersehen konnen (falsch-negative Ergebnisse). Die typische Nahrungserganzungsmittel-Studie hat 30-60 Teilnehmer, wahrend fur kleine Effekte (d = 0,2) etwa 400 Teilnehmer pro Gruppe benotigt werden. Als Faustregel gilt: Studienergebnisse mit < 30 Teilnehmern sind explorativ, 30-100 liefern vorlaufige Evidenz, und > 100 sind ausreichend powert, um moderate Effekte zu erkennen.