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Regulatory & Compliance DSI

Arzneimittel-Nahrungserganzungsmittel-Wechselwirkung

Wechselwirkungen zwischen Nahrungserganzungsmitteln und Medikamenten, die die Sicherheit beider beeinflussen konnen.

Arzneimittel-Nahrungserganzungsmittel-Wechselwirkungen treten auf, wenn ein Nahrungserganzungsmittel die Pharmakokinetik (Absorption, Verteilung, Stoffwechsel, Ausscheidung) oder Pharmakodynamik (Wirkung am Zielort) eines Medikaments verandert oder umgekehrt. Haufige Mechanismen: Enzym-Induktion/-Hemmung (Johanniskraut induziert CYP3A4 und reduziert die Wirksamkeit von Antibabypillen, Immunsuppressiva und Statinen), Absorptions-Interferenz (Calcium bindet bestimmte Antibiotika, Eisen reduziert die Levothyroxin-Absorption) und additive/antagonistische Wirkungen (Omega-3 + Antikoagulanzien konnen das Blutungsrisiko erhohen). Patienten sollten vor chirurgischen Eingriffen und bei der Einnahme von Medikamenten mit enger therapeutischer Breite ihre Nahrungserganzungsmittel mit dem Arzt besprechen.